Hier können Sie schnell die Erläuterung der wichtigsten Planspielbegriffe einsehen.
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| Action Learning |
Action Learning ist eine Möglichkeit des Erfahrungslernens, welche direkt den Prozess des Problemlösens mit dem Prozess des Lernens kombiniert. Die Simulation generiert dabei reale Probleme und die Teilnehmer haben kein abstraktes sondern ein aktuell drängendes für ihr Unternehmen, welches sie in der Managerrolle führen müssen. Somit werden unternehmerisches Denken und Handeln bei Mitarbeitern und Managern trainiert. |
| Adaption |
Adaption von Planspielen meint die Anpassung eines Standard-Planspieles auf die Bedürfnisse eines real existierenden Unternehmens. Damit kann z.B. die Integration des firmeneigenen Corporate Designs gemeint sein, aber auch die individuelle Abbildung der eigenen Kern-Prozesse oder das Marktverhalten der Branche. Adaptionen sind insbesondere dort sinnvoll, wo die Struktur eines Planspiels erlaubt, Erweiterungen vorzunehmen, um möglichst detailgetreu individuelle Elemente kostengünstig in einem Planspiel zu integrieren.
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| Anwendertreffen |
Das TOPSIM - Anwendertreffen findet traditionsgemäß in Meersburg am Bodensee statt und ist Weiterbildung, Netzwerktreffen und Planspielweiterentwicklung in einem. Bis 2005 war das Treffen für die Anwender des Planspiels TOPSIM - General Management gedacht. Seit 2005 werden nun alle Planspielanwender zum Besuch des Präsenzforums für alle TOPSIM - Planspiele eingeladen. |
| betriebswirtschaftliches Planspiel |
Betriebswirtschaftliche Planspiele bilden Modellunternehmen ab. Je nach Branche oder betriebswirtschaflicher Theorie werden die Wert- und Kostentreiber besonders modelliert, die den Erfolg des Unternehmens in einer bestimten Branche (z.B. Versicherungen oder Banken) oder innerhalb eines betriebswirtschaftlichen Teilgebiets (Marketing oder eCommerce) ausmachen. |
| Brettplanspiel |
Brettplanspiele gehören zu den haptischen Planspielen. In der Betriebswirtschaftlslehre werden diese Planspiele häufig eingesetzt um z.B. die verschiedenen Verläufe von Zahlungs- und Güterströmen zu visualisieren. |
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computergestütztes Planspiel |
Computergestützte Planspiele werden unterschieden in CBT und klassische Planspiele. Beim CBT spielt der einzelne gegen das Computerprogramm (es gibt dabei eine Ideallösung). Bei klassischen Planspielen spielen Teilnehmer (-gruppen) gegeneinander. Dabei beeinflussen die Entscheidungen der Teilnehmer die Ergebnisse der Simulation (keine Ideallösung). |
| Fachkompetenz |
Fachkompetenz bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, alle fachlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die der Berufstätige zur Bewältigung konkreter beruflicher Aufgaben benötigt einzusetzen, d. h. also die Beherrschung der speziellen Praxis und Theorie eines Berufes. |
| Handlungskompetenz |
Handlungskompetenz bedeutet die Fähigkeit und Bereitschaft eines Menschen in beruflichen Situationen Probleme zielorientiert auf der Basis geeigneter Handlungsschemata selbständig zu bewältigen. Sie wird unterschieden in die drei Teilkompetenzen: Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz - teilweise wird auch die Persönlichkeitskompetenz der Handlungskompetenz untergeordnet. |
| Hotline |
Die Hotline Nummer für alle Anwender der TOPSIM - Planspiele lautet 07071 / 7942-13. Diese Nummer kann dann gewählt werden, wenn Planspieleinsätze außerhalb der Öffnungszeiten von TATA Interactive eingesetzt werden (also an Wochenenden, von Mo. - Fr. vor 08:30 Uhr und nach 18:00 Uhr). Unter Umständen wird man an ein Mobiltelefon weitergeleitet. |
| Internetplanspiel |
Bei Internetplanspielen handelt es sich in der Regel um komplett browserbasierte Planspieloberflächen (Frontend) für die Teilnehmer mit einer Datenbank unterstützten Simulationssoftware (Backend) im Hintergrund, die von TATA Interactive in der Regel verwaltet und gehostet wird. Internetplanspiele sind besonders sinnvoll bei Planspiel Wettbewerben, bei großen Teilnehmerzahlen und/oder einer weiten räumlichen Verteilung der Teilnehmer. |
| Komplexitätssteigerung |
Um eine Überforderung von Teilnehmern zu Beginn eines Planspielseminars zu vermeiden ist TATA Interactive dazu übergegangen einen leichteren Einstieg in das Planspiel vorzubereiten um dann später die Komplexität stufenweise zu erhöhen. Die Komplexitätssteigerung erhöht zum einen den Entscheidungsumfang zum anderen aber auch die Vernetzung von Entscheidungen. Dadurch werden Zielkonformitäten und -konflikte deutlicher aufgezeigt. |
| Konkurrenzplanspiel |
Konkurrenzplanspiele haben keine Ideallösung und liefern immer wieder neue Ergebnisse, da die Entscheidungen der einzelnen Teilnehmer niemals identisch verlaufen. Konkurrenzplanspiele schlagen eine Brücke zu Rollenspiele, da jede Gruppe ein Unternehmen führt und sich gegen andere Konkurrenten behaupten muss. Dies führt zu einer höheren emotionalen Beteiligung der Teilnehmer am Lern- und Erfahrungsprozess. |
| kundenspezifisches Planspiel |
Neben einem Standard Planspiel und einer Adaption von Standard Modellen gibt es als dritte Möglichkeit die kundenspezifische Entwicklung. Diese ist dann sinnvoll, wenn unternehmensspezifische Prozesse und Eigenheiten weder durch eine Standardsimulation noch deren Adaption/Modifikation darstellbar sind. Mit der größer werdenden Menge an Standard-Planspielen wird jedoch die Anzahl an komplett unternehmensspezifischen Modellen immer kleiner. |
| Lehrgespräche |
Kleine Theorieeinheiten, die dazu dienen Faktenwissen zu vermitteln. Lehrgespräche von TOPSIM weisen meist eine Verknüpfung zu den jeweiligen Planspielen auf und sorgen somit für einen höheren und direkten Lerntransfer. Dabei wird Zusammenhangswissen mit Hilfe der Simulation generiert. Die Lehrgespräche stehen als "open content" im Internet zum Herunterladen bereit. |
| Methode "Planspiel" |
Die (didaktische oder Lern-) Methode Planspiel versucht Realitäten im Umweltkontext komplexitätsreduziert abzubilden. Computerbasiert stellt sie ein eigenes System dar, das die elementaren externen und internen Variablen so verbindet, dass möglichst realistische Ergebnisse ausgeworfen werden. Der Lernende soll anhand der Entscheidungen (allein oder in der Gruppe) über beeinflussbare Variablen, unter Berücksichtigung externer Variablen und unter Auswertung der Simulationsergebnisse komplexe, vernetzte Zusammenhänge erkennen und erklären können. Der Einsatz von z.B. betriebswirtschaftlichen Planspielen soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, gefahrlos die eigenen Vorstellungen über das Funktionieren des Wirtschaftens zu testen. Die Simulationsergebnisse sind dann Grundlage dafür, die eigenen Entscheidungen und Vorgehensweisen zu reflektieren. Durch Wiederholung der Spielphasen und Veränderung von Rahmendaten können die Lernenden dann die neu gelernten Zusammenhänge und Erkenntnisse anwenden. Man unterscheidet die folgenden Planspieltypen: haptische Planspiele (Brettplanspiele), Computerplanspiele (Konkurrenzplanspiel oder CBT (Computer-Based-Training) - Planspiel). |
| Methodenkompetenz |
Methodenkompetenz umfasst die Fähigkeit, sich unterschiedliche Lern- und Wirklichkeitsbereiche zunehmend selbständig zu erarbeiten. |
| operatives Planspiel |
Das Hauptmerkmal operativer Planspiele liegt in der Kürze der Simulationszyklen. Meist geht es im operativen Bereich um Optimierungsfragen von Kapazitäten und die Darstellung von Auslastungsproblematiken. |
| Periode |
Die Periode bezeichnet die Zeitdauer die simuliert wird. In manchen Planspielen sind dies Geschäftjahre, in anderen Quartale oder in manchen gar Monate. Die Dauer einer Periode hägt davon ab inwieweit strategische oder operationale Entscheidungen getroffen werden müssen. |
| Planspielarten |
Man unterscheidet für gewöhnlich haptische Planspiele und computerbasierte Planspiele. Haptische Planspiele sind z.B. Brettplanspiele. Computerbasierte Planspiele können unterschieden werden in CBT (Computerbased Training) - Planspiele, bei denen der einzelne gegen das Computersystem agiert und "klassische" Planspiele, bei denen Einzelne (oder Gruppen) mit anderen Spielern interagieren (Konkurrenzplanspiele). |
| Planspielkauf |
Der Erwerb einer TOPSIM - Planspiellizenz enthält die Schulung in Tübingen (oder Meersburg), die Software, die Dokumentation, die kostenlosen Updates und den Hotline und Support-Service. |
| Planspiel-Lizenz |
Planspiellizenzen von TOPSIM - Planspielen werden nach Art und Umfang des Einsatzes hin ausgerichtet. Beim Planspielkauf werden grundsätzlich unterschieden: kommerzielle (dabei: Unternehmen und Konzerne) und nichtkommerzielle Nutzer (dabei: Schulen und Hochschulen bzw. nicht kommerzielle Bildungsträger); neben dem Kauf gibt es auch Mietlizenzen und Evaluationslizenzen zu Forschungszwecken. |
| Planspielmiete |
Die Planspielmiete ist eine besondere Lizenzform von TOPSIM - Planspielen und damit eine Möglichkeit eine Simulation für einen Seminareinsatz zu erhalten. Sie lohnt sich dann, wenn der Planspielerwerb ein zu hohes Investitionsrisiko darstellt oder wenn die Verwendungen im Jahr nicht über einen Einsatz hinausgehen. Planspielmieten können beim Kaufpreis angerechnet werden. |
| Planspielseminar |
Möglich sind unterschiedliche Formen: Präsenzseminar, komplett Internetbasiert, als blended Learning Veranstaltung, curricular begleitend oder als Blockveranstaltung. |
| Planspiel-Wettbewerbe |
Planspiel-Wettbewerbe können aus unterschiedlichen Gründen ausgerichtet werden: - CRM-Maßnahme (um mit seinen Kunden ein Event gemeinsam durchzuführen, das mehr als nur Spaß, sondern auch Lernziele verfolgt), - als Marketing-Instrument im Bereich der Kommunikation: um auf Produkte oder Serviceleistungen aufmerksam zu machen, - im Bereich der Personalentwicklung für das Recruiting oder Assessment. Wettbewerbe können als offline Veranstaltung: z.B. PriManager oder PrimeCup (beide in Baden-Württemberg) oder als online-Veranstaltung: z.B. Mobile-Award oder Jugend-gründet durchgeführt werden. |
| Rollenspiel |
Das Rollenspiel ist ein Spiel bzw. eine Methode, mit denen die Spielteilnehmer - abweichend von ihrem normalen Leben - für begrenzte Zeit, spielgemäße Denk- und Handlungsmuster einnehmen und diese in der von ihnen mitgestalteten Spielwelt ausleben. Auch das Planspiel ist nach dieser Definition ein Rollenspiel. |
| Schlüsselqualifikation |
Bezeichnet alle fachlichen, körperlichen, physischen und sozialen Qualifikationen, die den Berufstätigen befähigen, heute und in Zukunft auf veränderte Anforderungen flexibel reagieren zu können. |
| Seminarkonzept |
Umfassende didaktische Analyse von Zielgruppe, Lernzielen, Lerninhalten, Lernmethoden und Lernmitteln/-medien mit anschließender Festlegung von Seminaraufbau und Seminarorganisation. |
| Seminarleiter |
(Synonym: Planspielleiter) - Idealerweise ein Coach, der die Teilnehmer in einem Seminar bei deren Schritten als Unternehmer begleitet und ihre betriebswirtschaflichen Entscheidungen auswertet und den Bezug (Transfer) von der Simulation zur Praxis herstellt. |
| Seminarleitersystem |
Bezeichnet bei TOPSIM - Simulationen das Computerprogramm, das der Seminarleiter bedient, um Geschäftsergebnisse zu berechnen (Simulationsprogramm). Das Simulationsprogramm simuliert auf Basis der getroffenen Entscheidungen der Teilnehmer die Reaktion des Marktes und der Prozesse. |
| Simulation |
Im weiteren Sinne ein Synonym für das Planspiel selbst - im engeren Sinne ist die Simulation der Rechenkern, der die Entscheidungen der Teilnehmer und die in dem Modell hinterlegten Rahmendaten verarbeitet und realistische Ergebnisse auswirft. Dabei können einzelne Parameter geändert und so verschiedene Szenarien simuliert werden. |
| Sozialkompetenz |
Sozialkompetenz ist die Fähigkeit einer Person, sich innerhalb eines Arbeitszusammenhangs beziehungsorientiert zu verhalten, mit anderen Personen zu kommunizieren und zu (inter-)agieren und diesen Umgang aufgabenbezogen zu regulieren. |
| strategisches Planspiel |
Das Hauptmerkmal strategischer Planspiele liegt in den Wirkungsverzögerungen von Entscheidungen. Getroffene Entscheidungen wirken nicht nur unmittelbar sondern auch in den folgenden Perioden. Daher werden meist längerfristige Simulationszyklen verwendet. Strategische Planspiele zeigen mehr unternehmerische Chancen und Risiken auf. |
| Szenario |
In der TOPSIM - Sprache bezeichnet das Szenario im weiteren Sinne die Geschichte, die hinter dem Modellunternehmen steckt. Dazu gehört die Historie des "fiktiven" Unternehmens, die Produkt- und Geschäftsidee sowie das zugehörige Wert-Mengen-Gerüst. Im engeren Sinne ist das Szenario aber auch die Entwicklung von verschiedenen Rahmendaten im Laufe der Simulation (Wirtschaftsprognosen). Das Szenario sollte so gestaltet sein, dass es die Teilnehmer von Beginn an motiviert, sie vor Herausforderungen stellt, um so analytisches und strategisches Denken und Problemlösefähigkeiten zu trainieren. |
| Teilnehmersystem |
Bezeichnet bei TOPSIM - Simulationen das Computerprogramm, das jede Teilnehmergruppe bedienen kann, um z.B. Entscheidungen einzugeben Planungsrechnungen durchzuführen oder Ergebnisse zu analysieren. Ein Teilnehmersystem ist in einem Seminar nicht zwingend notwendig. Es kann auch komplett mit Formularen gespielt werden. |
| TOPSIM |
Marke der Standard-Planspiele, die von TATA Interactive entwickelt und vertrieben werden. TOPSIM hat sich als eine Art Qualitätsstandard im deutschsprachigen Raum etabliert. Mittlerweile gibt es 22 verschiedene TOPSIM - Planspiele für die Darstellung und Erklärung unterschiedlicher Branchen oder betriebswirtschaftlicher Themen. |
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Unternehmerische Kompetenz |
Unternehmerische Kompetenz zielt auch auf den Begriff Handlungskompetenz ab und erweitert diesen um die ökonomischen Fähigkeiten und Fertigkeiten sich unternehmerisch zu verhalten und betriebswirtschaftlich zu denken. |
| volkswirtschaftliches Planspiel |
Bildet Modellvolkswirtschaften ab, um einzelne oder gesamtökonomische Zusammenhänge zu erklären, wie z.B. Geldtheorie, Wirtschaftskreislauf, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung etc. |